Aufgrund der großen Nachfrage ist die Pflanze in ihrem ursprünglichen Lebensraum in Korea und China schon vor Jahrhunderten fast völlig ausgerottet worden – bereits seit dem 12. Jahrhundert wird Ginseng in China systematisch angebaut und ist damit eine der ältesten Kulturpflanzen.
Die Chancen sind minimal, heute eine wild wachsende Ginsengwurzel zu finden. Gelegentlich geschieht dies noch in der Mandschurei oder ein paar kleineren Regionen in der ehemaligen Sowjetunion. Andere Gebiete sind so unzugänglich, dass sie bislang noch nicht erforscht wurden.
Durch die ständig steigende Nachfrage nach Ginsengprodukten und den damit verbundenen weltweiten Handel mit Ginseng sind die natürlichen Bestände in China heute stark vom Aussterben bedroht.
Neben der Nutzung durch den Menschen ist wilder Ginseng auch durch Wildfraß bedroht – in Nordamerika stehen die Bestände dadurch kurz vor der Ausrottung, wie Forscher festgestellt haben. Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=050211023





