Die Ginsenggewächse oder Panaceae gehören zur Familie der Araliaceae (Efeugewächse), zu welcher z.B. auch der bei uns verbreitete Efeu gehört. Dieser zeigt jedoch keine der typischen Heilwirkungen von Pflanzen dieser Familie.
Die Familie der Araliaceae besteht aus 65 Gattungen mit insgesamt etwa 800 Arten. Die meisten von ihnen sind in tropischen oder subtropischen Gebieten beheimatet; das ursprüngliche Verbreitungsgebiet reichte von den tropischen Regenwäldern Süd- und Südostasiens, Mittel- und Südamerikas bis in die angrenzenden subtropischen Gebiete, selten nur bis in die Zonen gemäßigten Klimas.
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Die Ginsengpflanze kann bis zu 60 cm groß werden und hat ein unverwechselbares Erscheinungsbild: Dem Blattstiel entwachsen bis zu sechs Blattsprosse, an deren Ende sich fünf Einzelblätter wie eine Hand entfalten. Die Anzahl der „Hände“ zeigt dabei das Alter der Pflanze an.
Im Frühjahr entwächst dem „Handgelenk“ zwischen den Blattstielansätzen ein Blütenspross, der bis 20 cm hoch werden kann. An dessen Ende entwickelt sich im Mai der Blütenstand mit bis zu 40 Einzelblüten. Diese sind nur wenige Millimeter groß und mit ihrer grünlich-weißen Färbung im Gesamtbild der Pflanze recht unauffällig.
Aus den unscheinbaren Blüten entwickeln sich bis zu 20 beerenartige Früchte, deren Farbe von grüngelb bald in ein leuchtendes Rot übergeht. Jede der Beeren beinhaltet zwei bis drei Samen, die sich bei wild wachsenden Pflanzen etwa drei Monate an der Fruchtdolde halten und dann abfallen. Bis aus diesen Samen ein neuer Keim wächst, vergehen in der Regel anderthalb Jahre.
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Schema einer Ginsengpflanze (Bild: Youn)
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