Wie wirkt Ginseng - Langfassung

Für die westliche Medizin ist es schwer nachzuvollziehen, dass Ginseng sehr unterschiedliche und zum Teil gegensätzliche Wirkeigenschaften hat, die sich erstaunlicherweise nicht gegenseitig aufheben!

 

Heute weiß man, dass Ginseng an vielen Stellen des Körpers ansetzt und dadurch komplexe Funktionsabläufe der Organsysteme beeinflussen kann. Bemerkbar macht sich dies jedoch nur, wenn Störungen vorliegen. Ein gesunder Organismus zeigt auf Ginseng zunächst keine Reaktion, wenn der Körper keinen besonderen Belastungen unterliegt. Anders verhält es sich unter Belastung: In Stresssituationen kann der gesunde Körper Belastungen deutlich besser bewältigen als ohne Ginseng.

 

Ginseng ist kein Therapeutikum für einzelne Krankheiten, sondern wirkt auf den gesamten Organismus allgemein regulierend und stabilisierend. Er aktiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und schützt dadurch vor belastenden Einflüssen von außen. In der westlichen Welt wird er daher schwerpunktmäßig zur Prophylaxe und zur Unterstützung in der Rekonvaleszenz eingesetzt. Neuerdings wird Ginseng auch als „Anti-Aging“-Mittel beworben. Bei allen Anwendungen hat sich gezeigt, dass die Wirkung sich bei einer Einnahme über längere Zeit deutlich erhöht, eine einmalige Gabe hingegen von verhältnismäßig geringem Nutzen ist.

 

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Ginseng als Währung

Ginseng wird (fast) wieder in Gold aufgewogen: Nordkorea will einen Teil seiner Schulden damit bezahlen.

Ginseng auf der Finca

Auch auf Gran Canaria wächst Ginseng: im Garten von Starpianist Justus Frantz!