Ginseng nimmt auch Einfluss auf die körpereigene Produktion von Hormonen, z.B. bei Diabetes. Hier wird offensichtlich die Bildung von Insulin, dem Hormon für den Zuckerstoffwechsel gefördert.
Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der das Hormon Insulin gar nicht oder nicht in ausreichender Menge vorhanden ist; sie gilt als nicht heilbar. Ausführlichere Informationen zur Krankheit Diabetes finden Sie hier: http://www.tee.org/lexikon/index.html.
Auch Ginseng kann weder eine Heilung bewirken noch eine Insulin-Behandlung ersetzen. Er kann jedoch das gesamte Hormonsystem und damit auch die insulinproduzierende Bauchspeicheldrüse sehr positiv beeinflussen.
In klinischen Versuchen konnte bei Typ 2-Diabetikern ein erhöhter Blutzuckerspiegel durch die Gabe von Ginseng deutlich gesenkt werden. Oft konnte die Menge des zur Behandlung benötigten Insulins reduziert werden, da Ginseng dessen Wirkung verstärkt. Auch wurde ein gewisser Schutzeffekt festgestellt: Der Anstieg des Spiegels bei künstlich ausgelöstem Diabetes wurde durch eine vorherige Ginsengeinnahme ebenfalls deutlich gesenkt.
Darüber hinaus besserte sich der Gesundheitszustand von Diabetes-Patienten ganz allgemein, wenn sie Ginseng einnahmen. Typische Krankheitssymptome wie Ohrensausen, kalte Hände und Füße, Erschöpfungszustände oder Herzklopfen konnten deutlich reduziert werden.
Auch wenn Ginseng Diabetes nicht heilen kann, so verbessert er doch die allgemeine Lebensqualität und kann eine Insulin-Behandlung positiv unterstützen. Zusammen mit einer Veränderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten lässt sich vor allem beim sogenannten Alterszucker fast Beschwerdefreiheit erreichen.





