Erschöpfung

 

Bei Erschöpfungszuständen infolge chronischer Krankheiten oder aufgrund kräftezehrender Tätigkeiten bewirkt Ginseng eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens.

 

Der englische Pharmakologe und Ginsengforscher Stephen Fulder führte an einer Londoner Klinik einen Doppelblindtest mit Krankenschwestern im Nachtdienst durch. Diese sind in der Regel aufgrund ihrer schlafraubenden Arbeit nach einer gewissen Zeit völlig erschöpft und ausgelaugt. Nach dem Versuch war die Gruppe derjenigen, welche Ginseng bekommen hatten, wesentlich leistungsfähiger, deutlich weniger erschöpft und außerdem konzentrierter als die „Placebo-Gruppe“, auch die Reaktionsfähigkeit war erhöht.

 

Bei chronisch Kranken treten nach einiger Zeit häufig Erschöpfungszustände, allgemeine Schwäche und Kreislaufstörungen auf. In einem Doppelblindversuch in den 60er Jahren zeigten sich nach der Einnahme von Ginseng eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens durch die Linderung von Schlaf- und Verdauungsbeschwerden und Zunahme des Appetits, auch erhöhte sich die Konzentrations- und Merkfähigkeit deutlich.

 

In russischen Studien konnte der positive Einfluss von Ginseng bei allgemeinen Erschöpfungszuständen nachgewiesen werden, welche aufgrund nervöser und innerer Krankheitsursachen den Heilungsprozess verzögerten. Auch bei der Behandlung des Burnout-Syndroms und zur Prophylaxe hat sich Ginseng bewährt. Dieses zeigt sich u. a. in Folgen psychophysischer Erschöpfung wie nervösen Unruhezuständen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche oder Magen- und Darmleiden, welche Ginseng deutlich lindern kann. Mehr dazu können Sie hier lesen.

 

Auch frisch Operierte befinden sich üblicherweise in einem Schwächezustand. Hier hilft Ginseng, Appetitlosigkeit zu beheben, die Widerstandskraft zu erhöhen und so den Genesungsprozess zu fördern, auch das Risiko von Folgekrankheiten wird deutlich vermindert. Anstehende Operationen können, wenn möglich, schon mehrere Wochen vorher mit einer regelmäßigen Ginsengeinnahme vorbereitet werden, um den Organismus in eine besonders gute gesundheitliche Verfassung zu bringen – die Regenerationsphase nach der Operation kann dadurch verkürzt werden.

 

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