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Ginseng hat günstige Auswirkungen auf die Leistungskraft von Sportlern: Er versetzt den Körper in die Lage, Kraftreserven aufzubauen und diese ökonomisch einzusetzen; Ermüdungserscheinungen treten verzögert auf. Verstärkt wird dieser Effekt durch das Depot, welches der Körper nach einer längeren Zeit der Einnahme von Ginseng anlegt. Bei Versuchen mit Tieren waren diese um so leistungsfähiger, je länger man ihnen Ginseng verabreicht hatte. Nach der Gabe hoher Dosen trat die Leistungssteigerung darüber hinaus unmittelbar und ohne zeitliche Verzögerung ein.
Diese Effekte sind vermutlich zum einen auf eine verstärkte Einlagerung von Glykogen in die Leber zurückzuführen – die Speicherung von Zucker dient der schnellen Energiegewinnung - , zum anderen auf eine bessere Ausnutzung der Glykogen-Reserven in der Muskulatur.
Auch bewirkt Ginseng eine langsamere Bildung und einen schnelleren Abbau von Milchsäure, die für Muskelkater als Ermüdungserscheinung verantwortlich ist.
Die positive Beeinflussung von Herz und Kreislauf ist für Sportler ebenfalls von großem Vorteil: Im Versuch mit älteren Männern kehrte nach der Einnahme von Ginseng das Herz nach bestimmten Belastungen wesentlich schneller zum normalen Schlagrhythmus zurück als zuvor. Auch ist bei maximalen Anstrengungen die Herzfrequenz unter Ginseng deutlich niedriger als zuvor.
Für Ausdauersportler ist besonders die durch Ginseng erhöhte Sauerstoffaufnahme interessant – die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit ist das entscheidende Maß für die Höchst- und Ausdauerleistungsfähigkeit.
Auch in der deutschen Leichtathletik wird Ginseng eingesetzt, um absolute Weltspitzenleistungen ohne Doping zu erreichen - lesen Sie hier mehr darüber!






